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Norbert Lotte

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Das Rentengeheimnis!

Lesen Sie hier die aktuellen Artikel vom Rechtsanwalt Norbert Lotte:

Rürup-Rente ab der ersten Zahlung voll zu versteuern

Basisrente – Alternative für Gutverdiener?

Die Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, wurde 2005 eingeführt.Die Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, wurde 2005 eingeführt. Ihr Ziel war es, auch Selbstständigen eine Möglichkeit zu schaffen, mit staatlicher Förderung für das Alter vorsorgen zu können. Doch zum Leidwesen ihrer Erfinder ist der Garantiezins für neu abgeschlossene Rürup-Verträge in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken – seit Januar 2017 liegt er nur noch bei 0,9 Prozent. Klingt nicht gerade attraktiv. Und doch kann die private Vorsorge eine echte Alternative für alle diejenigen darstellen, die keinen staatlich geförderten Riester-Vertrag oder keine Betriebsrente abschließen können.

Aber nur  echte Viel-Verdiener profitieren richtig!

Die Rürup-Rente ist eine Rente für Gutverdiener, die hohe Steuern zahlen und deshalb die eingezahlten Beiträge als Sonderausgaben in ihrer Steuererklärung geltend machen können. Für das Jahr 2017 gilt beispielsweise ein Höchstbetrag von 23.362 Euro. Maximal können 84 Prozent abgesetzt werden. Im Einzelfall bedeutet dies, dass Alleinstehende bis zu 19.625 Euro und Ehepaare oder eingetragene Lebenspartner bis zu 39.250 Euro steuerlich geltend machen können, wobei dieser Prozentsatz in den kommenden Jahren bis zu 100 Prozent ab 2025 ansteigen wird.

Es stehen drei Varianten zur Auswahl:

Fondsgebundene Versicherung (Fondspolice):

Die Anbieter legen die Beiträge der Kunden in Fonds an. Es gibt keine Beitragsgarantie, das heißt, es ist nicht garantiert, dass zumindest die Beiträge, die man eingezahlt hat, für eine Rente zur Verfügung stehen. Die Fondspolice ist also eine risikobehaftete Variante ohne Kapitalgarantie, dafür aber mit besseren Ertragsaussichten, aber auch Verlustrisiken!

Fondssparplan:

Während es für die Fondspolice zahlreiche Anbieter gibt, gibt es nur zwei verschiedene Fondssparpläne, DEKA (Sparkassen) und DWS (Deutsche Bank). Bei Fondspolicen können Sie die Fonds selbst auswählen. Bei Fondssparplänen geht das nicht.

Klassische Rentenversicherung:

„Klassisch“ bedeutet, dass die Versicherer die Beiträge der Kunden sicherheitsorientiert investieren.  Damit sind zwar keine großen Erträge zu erwarten, man trägt aber auch nicht das Risiko, dass die Rente deutlich geringer ausfällt, als erwartet.

Für alle diejenigen, die ihre Rente sicher planen will, ist die klassische Variante empfehlenswert, weil dabei die Mindestrente schon zu Vertragsbeginn feststeht. Durch Überschüsse, die die Versicherer erwirtschaften und an ihre Kunden weitergeben, kann die Rente dann allerdings sogar weiter steigen, was in der derzeitigen Niedrigzinsphase allerdings eher nicht mehr zu erwarten ist.

Trotz der sofortigen Steuervorteile sollten Rürup-Sparer wissen, dass sie ihre Rente nachgelagert versteuern müssen.Achtung: Steuerpflicht!

Trotz der sofortigen Steuervorteile sollten Rürup-Sparer wissen, dass sie ihre Rente nachgelagert versteuern müssen.

Renteneinstieg 2017:

Für Personen, die beispielsweise 2017 in Rente gehen, liegt der steuerpflichtige Anteil der gesetzlichen Rente bei 74 Prozent. Dieser wird bei ihnen festgeschrieben.

Renteneinstieg 2040:

Für neu hinzukommende Rentner steigt der Anteil in den kommenden Jahren an. Für Personen mit Rentenbeginn im Jahr 2040 liegt er bei 100 Prozent, so dass die Rürup-Rente ab der ersten Zahlung voll zu versteuern ist.

Vorsicht: Verträge sind nicht einfach kündbar!

Wenn Sie über den Abschluss einer Rürup-Rente nachdenken, sollten Sie sich am besten schon vorab genauestens informieren, da der Versicherte den Vertrag nicht einfach kündigen kann. Er könnte allenfalls eine Beitragsfreistellung erreichen. Denn der Vertragspartner behält das eingezahlte Kapital im Regelfall so lange, bis er dem Kunden eine monatliche Rente auszahlen kann. Anders als bei der Riester-Rente sind Kapital- oder Teilauszahlungen bei einem Rürup-Vertrag  nicht möglich. Versicherte können auch keinen Rückkaufwert verlangen.

Rürup lohnt erst ab einer Bezugsdauer von 20 Jahren

Dafür erhalten Sie als Versicherte die Rürup-Rente ab dem Renteneintritt ein Leben lang. Ob sich das letztlich lohnt, hängt von der Höhe der garantierten Rente und der eigenen Lebenserwartung ab. Bei einer Rentendauer von unter 20 Jahren lohnt sich die Rürup-Rente eher nicht.  Wer also seine Lebenserwartung beispielsweise aufgrund von Vorerkrankungen o.ä. nicht so hoch einschätzen kann, sollte besser flexibler für das Alter sparen.

Flexibler Vertrag für Selbstständige

Flexibler Vertrag für SelbstständigeJeder Selbstständige oder Freiberufler weiß aus eigener Erfahrung, dass der monatliche Verdienst nicht immer ganz absehbar ist. Daher sollte man sich für eine flexible Vertragsvariante entscheiden, um auch mal Sonderzahlungen leisten zu können, wenn es die Auftragslage hergibt – und zwar zu den gleichen Bedingungen, die beim Vertragsabschluss gegolten haben.

Andererseits sollte dann auch die Möglichkeit bestehen, mit den Beitragszahlungen bei finanziellen Engpässen auch mal möglichst kostenfrei aussetzen zu können, wobei dann allerdings mit Einbußen bei der garantierten Mindestrente zu rechnen ist.

Unbedingt auf geringe Effektivkosten achten!

Wichtig ist, schon vor dem Abschluss auf möglichst geringe Effektivkosten zu achten. Denn je geringer diese ausfallen, desto mehr fließt in den Sparanteil und umso höher kann die Rente ausfallen.

Bevor man sich für einen Anbieter entscheidet ist es wichtig, auf die garantierte Rente und die genaue Leistung achten. Anbieter der Rürup-Versicherung müssen seit 2017 die Produktinformationsblätter in einer vom Gesetzgeber vorgegebenen Form gestalten – also einheitlich über garantierte Leistungen, mögliche Wertentwicklungen, Kosten sowie über die Chancen-Risiko-Klasse informieren. Auch die Berechnungsmethode ist jetzt klar definiert.


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