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Das Rentengeheimnis!

Lesen Sie hier die aktuellen Artikel von Norbert Lotte:

So optimieren Sie Ihr Rentenkonto

sammeln Sie Pluspunkte für Ihre Rente!

Wer mehr in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, kriegt später auch mehr raus. Obwohl das bekannt ist, nutzen sehr viele Versicherte ihre Möglichkeiten zur Optimierung ihrer Rente nicht richtig aus. Die einen unterlassen wichtige Meldungen an die Rentenversicherung, andere versäumen Fristen oder vergessen, wichtige Häkchen an der richtigen Stelle zu setzen.

Die beiden wichtigsten Kernfragen zum Thema Rente sollte man heute spätestens bis zum  5o.Lebensjahr für sich geklärt haben:

  1. Ab wann will ich Rente bekommen?
  2. Kann und will ich Abschläge in Kauf nehmen?

Erst wenn Sie Ihre ganz persönlichen Antworten auf diese Kernfragen für sich gefunden haben, lässt sich Ihr Rentenkonto wie folgt optimieren:

1. Den richtigen Zeitpunkt klären

Seit dem Jahr 2012 wird für alle, die nach 1946 geboren wurden, der Einstieg ins Rentenalter nach hinten verschoben. Die Regelaltersgrenze, also der Zeitpunkt, ab dem ein Anspruch auf die Regelaltersrente besteht, klettert schrittweise von 65 auf 67 Jahre.

Wer 1958 geboren ist, muss bis zum Alter von 66 Jahren arbeiten. Wer 1964 oder später geboren ist, bis 67. Die meisten, die früher in Rente gehen wollen, müssen Abschläge in Kauf nehmen.

Damit diese nicht zu groß werden, ist es empfehlenswert, schon frühzeitig die Weichen zu stellen, zu welchem Zeitpunkt man in Rente gehen will.

2. Kontrolle der Renteninformationen

Gut 42 Millionen Renteninformationen verschickt die Deutsche Rentenversicherung jedes Jahr. Und viele davon sind lückenhaft, weil nur gemeldete Schul- oder Ausbildungszeiten Geld bringen können.

Diese jährliche Renteninformation erhalten nur Versicherte, die das 27. Lebensjahr vollendet und mindestens für 5 Jahre (60 Kalendermonate) Beitragszeiten zurückgelegt haben.

Die Renteninformation enthält insbesondere die folgenden Informationen:

  • Entgeltpunkte aus allen gespeicherten rentenrechtlichen Zeiten, den auf die knappschaftliche Rentenversicherung entfallenden Anteil der Entgeltpunkte (gilt nur für die Renteninformation der Bundesknappschaft), die gezahlten Rentenversicherungsbeiträge.
  • Die Renteninformation ist zunächst nur eine Prognose, die noch nichts garantiert, sondern eine erste Orientierung gibt.

Erst nach Vollendung des 54. Lebensjahres wird die Renteninfo alle drei Jahre durch eine Rentenauskunft ersetzt. Einen Kontoauszug der persönlichen Rentenansprüche kann man aber auch schon früher anfordern.

Auch hier gilt, je früher desto besser. Denn die Zeiten, die in der Rentenauskunft aufgelistet sind, bringen Rente. Je länger Arbeitnehmer mit ihrer Kontenklärung warten, desto mehr Mühe kann damit verbunden sein. Es kommt nicht selten vor, dass wichtige Unterlagen kurz vor dem beabsichtigten Renteneintritt  verlorengegangen sind.

Wer seine Versicherungszeiten, also seine Rentenkonto-Auszüge, nie prüft und damit auf mögliche Nachbesserungen verzichtet, riskiert, Rente zu verschenken.

3. Lücken klären und nachmelden

Denn wer erkannte Lücken nicht schließt, verliert definitiv Geld. Vergessen werden häufig die Schulzeit ohne eigene Beiträge, die Berufsschule, Ausbildungs- und Universitätsjahre, Arbeitslosigkeit, längere Krankheit mit Bezug von Krankengeld oder Kindererziehungszeiten.

Die Kontrolle der im Versichertenverlauf gespeicherten Zeiten, die ja meist über viele Jahre gehen, macht zwar Mühe, zahlt sich aber aus. Wer Fehler findet oder unsicher ist, ob alles vollständig erfasst ist, kann jederzeit nachbessern. Lücken können durch Zeugnisse und andere Dokumente problemlos geschlossen werden.

Das geht jederzeit über die kostenlose „Kontenklärung“ mithilfe des Rentenversicherers oder eines Versichertenberaters in der Nähe. Wer einen persönlichen Termin ausmacht und gleich alle Nachweise im Original mitbringt, wie Geburtsurkunde des Kindes, Ausbildungs- oder Abiturzeugnis, fährt am besten und am schnellsten.

Der Antrag kann aber auch unter www.deutsche-rentenversicherung.de (Suchbegriff „Kontenklärung“) heruntergeladen werden. Telefonische Unterstützung gibt es unter 0800/10 00 48 00 (kostenlos aus dem Festnetz der Deutschen Telekom).

Wichtig ist immer, seine Sozialversicherungsnummer parat zu haben. Ein Rentenkonto lässt sich zumindest bis zum endgültigen Rentenbescheid jederzeit nachbessern.

4. Kindererziehungszeiten einrechnen

Für Millionen Eltern sind die Kindererziehungszeiten wichtig. Auch das steigert die Rente des Elternteils, der den Nachwuchs erzogen hat. Meist sind es Frauen, die ihre spätere Rente mit dem Nachmelden erhöhen können.

Für Nachwuchs ab 1992 bekommen sie die ersten drei Jahre nach der Geburt angerechnet. Bei Müttern, die davor Kinder geboren haben, wurde früher nur ein Jahr Erziehungszeit pro Kind berücksichtigt.

Ab dem 1. Juli 2014 sind es zwei Jahre. In Euro und Cent macht das monatlich 28,61 Euro Extrageld im Westen aus und 26,39 Euro in den neuen Bundesländern. Hatten betroffene Frauen bislang noch gar keinen Kontakt zum Rententräger, sollten sie sich in nächster Zeit melden und die Kinderziehung für ihre vor 1992 Geborenen speichern lassen.

Wer schon einmal sein Rentenkonto klären ließ und Kinder geltend machte, bekommt automatisch das zweite Jahr zugeordnet.

5. Wartezeit mit allen Möglichkeiten erfüllen

Ungeklärte Versicherungszeiten können sich insbesondere für diejenigen fatal auswirken, die möglicherweise nicht auf die gesetzliche Mindestarbeitszeit kommen. Fünf Jahre muss man eingezahlt haben, um überhaupt Regelaltersrente, also das, was man im Sprachgebrauch als „gesetzliche Rente“ bezeichnet, zu erhalten.

Dafür zählen alle Beitragszeiten – also sowohl der Zeitraum, in dem man selbst (sozialversicherungspflichtig) gearbeitet hat, als auch Zeiten aus einem Versorgungsausgleich, aus einem Rentensplitting unter Eheleuten oder Lebenspartnern.

„Beitragszeiten sind Zeiten, für die Rentenversicherungsbeiträge gezahlt werden oder als gezahlt gelten“, heißt es bei der Rentenversicherung. Und besonders Letzteres ist interessant für alle, die ihre Rente optimieren wollen.

Was viele nicht wissen: Schule und Studium wirken sich zwar heute nicht mehr rentensteigernd aus. Aber sie werden auf die Mindestversicherungszeit angerechnet: Fünf Jahre braucht jeder, um überhaupt eine Rente zu kriegen.

Deshalb ist es wichtig, dass jeder Monat, in dem ein Versicherter in Schulen, Hochschulen oder Ausbildung war, auch im Versicherungsverlauf auftaucht. Selbst die Lehrstellensuche als Schulabgänger zwischen 17 und 25 Jahren zählt, ebenso ein Freiwilligenjahr, Zeiten von Arbeitslosigkeit, Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen.

Eine Berufsausbildung spielt sogar für die Höhe der Rente eine Rolle, egal ob sie in einem Betrieb oder an einer Fachschule stattfand. Und für den, der seine Mindestversicherungszeit damit noch nicht erfüllt hat, für den kann es sich lohnen, für einige Zeit beispielsweise einen Minijob anzunehmen, denn auch der bringt Rentenzeit.

6. Einmal Eingezahltes auszahlen lassen

Wer es trotzdem nicht schafft, die Wartezeit zu erfüllen, der kann Plan B ziehen und sich seine eingezahlten Beiträge wieder auszahlen lassen. Diese Möglichkeit haben auch Hinterbliebene und bestimmte Berufsgruppen – wie z.B. Beamte –, die mit dem Eintritt in den Beamtenstatus nicht mehr verpflichtet sind, in die gesetzliche Rente einzuzahlen.

Aber Vorsicht: Wenn die Rentenversicherung die Beiträge erstattet, wird das Versicherungsverhältnis automatisch aufgelöst. Damit erlöschen auch alle Ansprüche auf eine Leistung, also auf gesetzliche Rente.

7.  Renteneintritt aufschieben

Da niemand in die Rente gezwungen wird, kann man theoretisch so lange arbeiten, wie man will. Ausnahmen davon gibt es nur für einige Berufe, beispielsweise Piloten.

Wer zu Beginn des Ruhestands keine Rente bezieht, bekommt später mehr. Beispiel: Ein Arbeitnehmer hat zum Renteneintrittsalter einen Anspruch auf 1.500 Euro/Monat. Er schiebt den Rentenbezug zwei Jahre auf. Verzichtet also auf 36.000 Euro. Seine Altersrente erhöht sich durch den Aufschub um 180 Euro/Monat. Das sind immerhin 2160 Euro im Jahr. Doch erst nach 16 Jahren und 8 Monaten rechnet sich diese Investition.

8.  Weiter arbeiten und Flexirente

Wer seine persönliche Regelaltersgrenze - derzeit 65 Jahre und fünf Monate - erreicht hat und trotzdem weiterarbeiten will, kann mit Beginn des Jahres 2017 auch die Vorzüge der Flexirente in Anspruch nehmen.

Für Rentner verbessern sich damit die Möglichkeiten, nebenbei etwas hinzuzuverdienen. Auch das Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus wird deutlich attraktiver.

Entweder man zahlt weiterhin in die Rentenversicherung ein, dann erarbeitet man sich (wie bisher) einen Zuschlag von 0,5 Prozent für jeden Monat, den man über die Regelaltersgrenze hinaus arbeitet und die Rente nicht in Anspruch nimmt.

Das kann sich durchaus rechnen, wie wir an folgendem Beispiel sehen:

  • Ein Arbeitnehmer hat zum Renteneintrittsalter einen Anspruch auf eine Rente von 1500 Euro im Monat. Er arbeitet zwei Jahre weiter. Innerhalb dieser Zeit zahlt er 13.000 Euro an Rentenbeiträgen und verzichtet auf 36.000 Euro Rente. Dadurch steigt die Monatsrente auf 1.815 Euro.
  • Und von 2017 an darf jeder Arbeitnehmer schon ab einem Alter von 50 Jahren (bisher: 55 Jahre) seine Rentenansprüche  durch Extrabeiträge aufstocken, um damit Abschläge von der Rente bei einem vorzeigen Eintritt in den Ruhestand mit 63 Jahren auszugleichen.

Aber auch hier wird niemand dazu gezwungen, dann wirklich schon mit 63 in Rente zu gehen. Man kann es sich auch anders überlegen und erhält dann als Ausgleich für die zusätzlichen Einzahlungen eine Zusatzrente.

Und das ist in vielen Fällen sogar ein günstigerer Weg, als die meisten Angebote der privaten Versicherungswirtschaft.

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