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Norbert Lotte

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Das Rentengeheimnis!

Lesen Sie hier die aktuellen Artikel von Norbert Lotte:

Viel zu wenig Geld

Jeder Dritte befürchtet finanzielle Lücken im Alter!

Gedanken eines Privatiers: Freiwilliger Ruhestand mit 56 Jahren

Die Bundesbürger sehen skeptisch in ihre Zukunft. Jeder Dritte fürchtet, dass er mit seinem Geld im Ruhestand nicht auskommt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag der Postbank.

Doch eine neue Studie weckt Sorgen. Jeder fünfte Neurentner wird im Jahr 2036 von Altersarmut bedroht sein, warnt die Bertelsmann-Stiftung in ihrem jüngst vorgestellten Report.

Insgesamt steigt laut der Studie die Armutsrisiko-Quote in der Altersgruppe der dann 67-Jährigen in den kommenden Jahren von heute 16 auf 20 Prozent im Jahr 2036 an.

Von Altersarmut sind auch allein stehende Frauen betroffen Besonders betroffen sind alleinstehende Frauen, Menschen ohne Berufsausbildung und Langzeitarbeitslose. Laut Simulationsberechnungen wird besonders der Anteil der Frauen dramatisch ansteigen, die von staatlichen Leistungen abhängig werden, weil ihr Einkommen nicht fürs Leben reicht. Laut Studie steigt ihr Anteil von heute 16,2 auf 27,8 Prozent im Jahr 2036 an.

Für die Studie haben das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Simulationsberechnungen gemacht. Basis sind Haushaltsdaten, mit denen die zukünftigen Alterseinkommen aus gesetzlicher, privater und betrieblicher Altersvorsorge prognostiziert werden. Rentner gelten heute als armutsgefährdet, wenn ihr Netto-Einkommen unter 958 Euro liegt.

Als Ursache für die wachsende Altersarmut identifiziert die Studie in der Hauptsache zwei Gründe:

Die Zunahme von Unterbrechungen im Arbeitsleben und unsichere Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor. Zum anderen sinkt das Rentenniveau durch die demografische Entwicklung kontinuierlich.

Laut der Bertelsmann-Stiftung entfalten die zum Ausgleich geschaffenen Instrumente der privaten Altersvorsorge, aber nicht die gewünschte Wirkung.

Mit Beginn des Ruhestandes fallen meistens die Bezüge aus der beruflichen Tätigkeit weg. Die Sicherung der benötigten  laufenden Liquidität muss neu geplant werden. Es stellt sich daher die Frage, aus welchen Einkommensquellen der Kapitalbedarf gedeckt werden sollte und wie die optimale Mischung aussieht.  Grundsätzlich bieten sich acht mögliche Einkommensquellen an, die ich Ihnen im Folgenden kurz vorstelle.

9 Einkommensquellen im Alter

1. Einkommen aus der gesetzlichen Rente oder Pension

Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten eine staatliche Rente. Die Rente (Ruhegehalt) von Beamten wird als Pension bezeichnet.

2. Einkommen aus der Betriebsrente

Bei der Betriebsrente verzichten Arbeitnehmer auf Teile ihres Lohns oder Gehalts, um sich beim Eintritt in den Ruhestand eine monatliche Zusatzrente auszahlen zu lassen. Der Staat fördert die betriebliche Altersvorsorge (bAV) mit Steuer- und Beitragsersparnissen.

3. Einkommen aus der Rürup-Rente

Die Rürup-Rente wird staatlich gefördert und soll im Ruhestand in erster Linie Selbstständigen, die weder in die gesetzliche Rentenversicherung noch in ein berufsständisches Förderwerk einzahlen, eine Rente im Alter sichern.

4. Einkommen aus der Riester-Rente

Auch die Riester-Rente wird staatlich gefördert. Arbeiter, Beamte und Angestellte können Riester-Verträge abschließen. Die Riester-Rente-Verträge sehen im Ruhestand eine lebenslange Rentenzahlung vor.

5. Einkommen aus der Privatrente

Bei der Privatrente wird aus einem angesparten Vermögen (Kapitalstock) durch laufende Entnahmen eine Rente bezahlt. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Varianten: Die klassische Rentenversicherung oder eine eigene Privatrente.

6. Einkommen aus Immobilien

Selbstverständlich dient die eigene Immobilie auch für die Altersvorsorge. Denn Eigenheimbesitzer müssen aus dem vorhandenen Ruhestandseinkommen keine Miete zahlen und haben somit mehr Geld für den Lebensunterhalt zur Verfügung. Bei einem Einkommen aus Immobilien ist jedoch eine vermietete Immobilie gemeint. Die laufenden Mieteinnahmen (Kaltmiete) stehen für die Altersvorsorge zur Verfügung.

7. Einkommen aus Arbeitseinkommen

Arbeit ist für viele Menschen mehr als nur Geldverdienen. Es gibt Rentner, die auch im Ruhestand noch arbeiten möchten und aus Freude und Spaß eine Beschäftigung suchen. Es gibt aber auch Ruheständler, die wegen der geringen Rente noch arbeiten müssen. Grundsätzlich können Rentner zusätzlich zur gesetzlichen Rente noch etwas dazu verdienen. Übersteigt das Arbeitseinkommen die zulässige Höchstgrenze, wird jedoch schrittweise die Rente gekürzt.

8. Einkommen aus Kapitalvermögen

Erzielen Sie Einkommen aus Kapitalvermögen (Zinsen, Dividenden etc.), dann stehen auch diese Erträge als Ruhestandseinkommen zur Verfügung.

9.  Einkommen aus unternehmerischer Tätigkeit

In Zeiten, in denen sich die Altersrente und Armutsgrenze immer weiter annähern, kann es strategisch clever sein, spätestens mit Ende 50 langsam und locker ein Unternehmen im Nebenerwerb aufzubauen, um dann im Rentenalter voll einzusteigen und eine zusätzliche Einnahmequelle zu haben.

Entwicklung Ruhestandseinkommen

Bei der Berechnung ihres Ruhestandseinkommens sind die oben aufgeführten Einkommensquellen zu prüfen, und falls diese vorhanden sind gilt es, diese einzeln zu berechnen. Die Summe der einzelnen Einkommensquellen ergibt das gesamte Ruhestandseinkommen. 

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