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Norbert Lotte

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Das Rentengeheimnis!

Lesen Sie hier die aktuellen Artikel vom Rechtsanwalt Norbert Lotte:

Bitcoin, Blockchain, Krypto-Währungen

Mehr Rente durch Bitcoins Mining?

Bitcoin, Blockchain, Krypto-Währungen …

Begriffe, die uns vor Jahren noch unbekannt waren. Neben der Bitcoin gibt es mittlerweile eine kaum noch überschaubare Vielzahl anderer – seriöser und unseriöser – Krypto-Währungen.

Eine Krypto-Währung ist ein elektronisches Zahlungsmittel, die im Gegensatz zum Bargeld, welches in Notenbanken gedruckt wird, digital im Internet erschaffen wird. Der Erfolg der Bitcoins rief über die Jahre zahlreiche unseriöse Anbieter und Nachahmer auf den Plan, die auch auf der Welle mitschwimmen wollen.

Digitale Währungen am Beispiel des Bitcoins erklärt

Rückblick

Erst seit weniger als einem Jahrzehnt gibt es Bitcoin, die seit ihrer Taufe im Jahre 2009 binnen kürzester Zeit immens an Popularität und zuletzt auch wieder an Wert zugewonnen hat. Von einem Cent pro Bitcoin auf mehr als tausend Dollar! Und nicht nur Experten vermuten, dass dieser Aufwärtstrend erst am Anfang steht. Obschon es durchaus berechtigte Zweifel am realen Wert einer Bitcoin gibt, hat die Währung selbst turbulente Zeiten großer Volatilität überstanden.

Die Bitcoin gab den Startschuss für eine neue Ära des Zahlungsverkehrs und hat sich in Windeseile rund um den Globus ausgebreitet. Die Idee dahinter: keine Banken, keine staatliche Einmischung. Das kommt bei vielen Nutzern an, weckt Begierden, macht neugierig und ruft gleichzeitig auch Kritiker auf den Plan.

Während auf der einen Seite die Vorzüge gepredigt werden und nach und nach ein kompletter Wirtschaftszweig entsteht, sehen Zweifler die Grundfeste des Finanzsystems gefährdet. Und da es ums liebe Geld geht, wird die hitzige Debatte darüber wohl noch lange anhalten.

A star was born!

Bereits in den ersten Jahren ihrer Existenz erfuhr die Bitcoin einen beeindruckenden Wertanstieg. Von einem Cent im Jahr 2009 stieg sie auf 10 Cent im Jahr 2010 und schaffte es noch im gleichen Jahr auf 1 US-Dollar. Das führte naturgemäß zu einem starken Run auf die Währung – Mitte des Jahres 2011 lag der Preis für eine Bitcoin bereits bei über 10 Dollar.

Zu dieser Zeit zeigte die Währung aber auch, dass sie für große Auf- und Abschwünge anfällig ist. Binnen weniger Monate fielen die Preise für eine Bitcoin um 80 % und straften damit all diejenigen, die nur mal eben „schnell“ spekulieren und einen flotten Euro machen wollten. Wer der Bitcoin die Stange hielt, hat die Verluste schnell wieder wettgemacht, denn Ende 2012 lag der Preis für die Währung schon wieder bei über 10 Dollar.

Von da aus ging es über die Grenze von 100 Dollar hinaus. Anfang 2013 stieg der Wert bis auf fast 200 Dollar. Auch wenn sich die Pleite des Bitcoin-Händlers MT.Gox kurzfristig negativ auf die Preise auswirkte, schaffte es die Währung noch im gleichen Jahr auf über 1.000 Dollar. Viele gingen damals davon aus, dass Bitcoin schon bald die global dominierende Währung und sinnvoller als jede von Regierungen ersonnene Lösungen sein würde. Die Tatsache, dass es in den ersten Jahren von Bitcoins Existenz überall auf der Welt Finanzkrisen zu beklagen gab, unterstützte diese Theorie.

Seitdem ist Bitcoin recht volatil geblieben. Aber nicht mehr ganz so heftig wie damals. Die Preise gingen 2015 erneut auf etwa 200 Dollar runter, um allerdings kurz darauf wieder die 1.000er-Grenze zu knacken. Und aktuell ist Bitcoin gerade dabei, ein Allzeithoch zu erreichen. Allein im Jahr 2017 stieg die Krypto-Währung schon um 27 %.

Bitcoins Mining – was ist das eigentlich?

Bitcoins werden durch einen Prozess hergestellt, den man "Mining" nennt. Dabei erledigen mehrere Rechner zusammen immer komplexer werdende Berechnungen. Heimische Rechner sind mit diesen mathematischen Operationen in der Regel weit überfordert, sodass die eigene Herstellung für den Laien so gut wie unmöglich ist.

Jede einzelne Bitcoins setzt sich aus einer Kombinationen von Zahlen und Buchstaben zusammen, die zu einem Datenpaket zusammengefasst sind. Im ersten Moment klingt das etwas seltsam: eine Währung, die ausschließlich auf Datenpaketen basiert und ohne Banknoten und Münzen auskommt?

Jedoch funktionieren Transaktionen von einem Konto zu einem anderen im Grunde ganz ähnlich. Beim Onlinebanking werden auch nur Daten versendet und keine Münzen oder Geldscheine.

Wie entstehen Bitcoins?

Da es keine Zentralbank oder ähnliches gibt, die Bitcoins ausgibt, müssen die virtuellen Münzen anders erzeugt werden. Und das kann im Grunde jeder machen, der über einen Computer und sehr viel Zeit verfügt. Der dazu benötigte Rechenaufwand ist allerdings so hoch, dass die Stromkosten meist höher liegen als der Gewinn durch die Bitcoins. Generierte Münzen werden sofort ins dezentrale Netzwerk aufgenommen, sodass niemand anders mehr zufällig dieselbe Münze erneut (er)finden kann.

Vorteile der Bitcoins:

Der Aufbau des Bitcoin-Systems bringt eine Menge Vorteile mit sich, bespielsweise:

  • weltweit gebührenfreie Überweisungen
  • komplette Anonymität bzw. Pseudonymität (jeder Nutzer wird durch eine Zeichenkette identifiziert)
  • keine Zensur oder Sperrung möglich
  • Gewinnmöglichkeit durch Spekulationen
  • keine Inflation, da die Gesamtzahl der Bitcoins auf 21 Millionen limitiert ist

Risiken:

Die Liste mit sogenannten Krypto-Währungen wird ständig länger. Jeder hat die Möglichkeit, seine eigene Währung zu platzieren. Die dafür nötigen Tools stehen online zur Verfügung. Und wenn nun jeder Hinz und Kunz mit Coins nur so um sich wirft, wird das System sehr schnell unübersichtlich. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Die Akzeptanz leidet, wenn man heute nicht mehr weiß, ob die jeweilige Währung morgen noch „en vogue“ ist oder sich die Mehrheit der Nutzer doch für eine andere Lösung entscheidet.

Es bedarf schon eines gewissen Standards, damit Krypto-Währungen dauerhaft zum Gold des Internets oder zum Geld der Zukunft werden können.

„Bitcoins sind nichts für Fans von Sparbüchern"

Die Bitcoin Deutschland AG betreibt unter Bitcoin.de in Kooperation mit der Fidor Bank AG  aus München Deutschlands einzigen Handelsplatz für die virtuelle Währung Bitcoin mit über 360.000 Kunden.

Gründer, Aktionär und Vorstand Oliver Flaskämper zum Thema: „Wir haben bis zu 600 Neukunden am Tag, viele User wollen es jetzt mit dem Bitcoin versuchen.“ Auf der Plattform wird täglich mit 700 bis 800 Bitcoins gehandelt, was Werten von 700000 bis 1,5 Millionen Euro entspricht.

Von denen, die auf seiner Flaskämpers Plattform Bitcoins kaufen, nutzen allerdings nur geschätzte 20 Prozent die digitale Währung als Zahlungsmittel. Die meisten sind Investoren, Anleger und Spekulanten, die auf starken Wertzuwachs hoffen.

Doch Flaskämper warnt: „Bitcoins sind nichts für Fans von Sparbüchern.“ Auch für die private Altersvorsorge seien sie nicht geeignet, so Flaskämper: „Man muss damit rechnen, dass die Kurse auch um 30 Prozent nach unten gehen.“

Nur 16,3 Millionen Bitcoins sind derzeit im Umlauf, die geringe Menge macht die digitale Währung anfällig für Zocker und starke Kursausschläge.

Das weitaus größere Risiko sind allerdings die Kursschwankungen. Das gesamte Kapital in eine Krypto-Währung zu wechseln, um von Banken unabhängig zu sein, kann gewaltig in die Hose gehen. Dann bleiben von 1.000 Euro vielleicht noch zwei Euro über, wenn die Währung nicht mehr gefragt ist. Oder die Börse, an der man aktiv ist, meldet Insolvenz an, wie MT.Gox. Dann bleibt gar nichts über oder nur ein Bruchteil dessen, was man einst besessen hat. Hinzu kommen die Gefahren, die von Hackern drohen, die es bereits geschafft haben, ein Bitcoin-Konto zu knacken.

Um es auf den Punkt zu bringen: Abgesehen von der Verschlüsselung gibt es keinen Sicherheitsanker. Geht eine Bank den Bach runter, greifen zumindest in Europa Einlagensicherungsfonds.

Chancen

Doch selbstverständlich gibt es auch Chancen., denn Krypto-Währungen haben durchaus etwas für sich. Digitale Währungen, die nur als Dateien existieren, sind beispielsweise für den Onlinehandel prädestiniert. Vor Ort beim Bäcker oder in der Kneipe werden es Bitcoins und alle anderen Krypto-Währungen letztlich äußerst schwer haben – nicht nur jetzt, sondern auch in naher Zukunft. Für Versandhändler öffnet sich hingegen eine völlig neue Tür. Banken und Kreditkartenunternehmen halten ihre Hände für jede Transaktion auf. Das schmälert den Gewinn. Bei Krypto-Währungen fallen in der Regel keine Gebühren an. Hier liegt die große Chance, wenn sich der Markt nicht in zu vielen Währungen verzettelt.

Denn kein Händler wird Dutzende Optionen zur Auswahl stellen, um dann an einer Börse Coins in Bares zu wechseln. Zudem muss der Staat mitspielen. Denn auch Gewinne, die nicht in Euro, sondern in Bitcoins erzielt werden, unterliegen der Steuerpflicht.

Woran man den Wert festlegen kann

Ein Kritikpunkt zu Bitcoin, der immer wieder fällt: Die Währung hat keinen intrinsischen Wert. Goldmünzen hingegen bilden das Gewicht einer Ressource mit praktischen Anwendungsmöglichkeiten ab. Goldanleger haben diese Tatsache im Sinn, dass der Gegenstand mehr wert ist als lediglich die geprägte Zahl. Das trifft sicherlich nicht auf Bitcoin zu, eine Währung, die man erhält, wenn komplexe mathematische Probleme gelöst werden.

Dem entgegnen Bitcoin-Propagandisten, dass genau diese Kritik auch auf Papiergeld zutrifft. Einst waren die Banknoten an den Wert von Gold oder Silber gekoppelt, aber diese Zeiten sind längst vorbei. Eine Banknote hat bloß jenen Wert, den ein Käufer und Verkäufer ausmachen – und so ist auch mit Bitcoins, deren Wert davon bestimmt wird, was man im Tauschgeschäft mit ihnen erstehen kann.

Ein Grund, warum Bitcoin wertvoller wurde, ist wohl jener, dass man damit viel mehr anstellen kann als noch ganz am Anfang. Viele Tech- und Handelshäuser akzeptieren Bitcoin auf dieselbe Weise wie man auch andere Währungen und Zahlmethoden annimmt. Auch kleinere Unternehmen schließen sich dem Trend an. Da für die Transaktionen oft nur geringe Gebühren anfallen, ist Bitcoin eine beliebte Art geworden, Geld zu bewegen – oft kann man damit Banken und anderen Finanzinstituten ein Schnippchen schlagen.

Wann fällt die 1.500er-Marke?

Jüngst sind die Preise für Bitcoins massiv angestiegen und kratzen gerade an der  1.500er-Marke. Allerdings darf man davon ausgehen, dass die Volatilität weitergeht, und zwar in beide Richtungen. Manche gehen davon aus, dass der Wert exponentiell ansteigen wird, andere hingegen nehmen das hässliche Wort vom Platzen der Blase in den Mund. 

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